SKJE 2 Startseite

SKJE 2 in 2008 - das war einmal

SKJE 2009 - die laufende Saison

 

Runde 9

Krönender Saisonabschluss gegen die Schachfreunde

 Welch ein furioses Stadtligafinale gab es am vergangenen Freitag im WG!! Wir brauchten 4,5 Brettpunkte, um den zweiten Tabellenplatz zu sichern und damit den größten Erfolg der zweiten Mannschaft seit der Neugründung im Jahr 1991 zu feiern. Und die Voraussetzungen standen nicht schlecht, hatten wir doch alle unsere drei Saisonheimkämpfe mit eben diesem Ergebnis für uns entschieden!! 

Mika sprang als Ersatzspieler ein - nachdem wir Mark, Armin und Daniel landesligagesperrt und Peter wegen eines auswärtigen Termins ersetzen mussten – und feierte sowohl sein Stadtliga- als auch sein Debut für die zweite Mannschaft. Und Tobias sorgte mit seinem ersten Saisoneinsatz dafür, dass seine Serie (seit 1990 immer mindestens einen Mannschaftskampf für den SKJE bestritten) 20. Geburtstag feierte!! 

Für unseren Gegner Schachfreunde 2, die wir schon seit ganz vielen Jahren in der Staffel haben, ging es um die goldene Ananas, nach einer durchwachsenen Saison profitierten sie davon, dass Sasel und Diogenes einfach viel zu schlecht für die Liga waren und jeweils mit einem Punkt die Abstiegsplätze belegten. Sie traten gegen uns auch leicht ersatzgeschwächt an – und es so sollte traditionell zu einem dramatischen Wettkampf kommen.

Matthias steuerte früh in den Remishafen, und auch bei Mick war eine baldige Punkteteilung zu vermelden. Ömö musste sich leider dem starken Läuferpaar seines Gegners geschlagen, während Isi das Kunststück fertig brachte, ein eigentlich remises Bauernendspiel, dass durch einen gegnerischen Fehler plötzlich doch gewonnen war, eben halt doch nicht zu gewinnen – ebenfalls eine Punkteteilung! 

Genau wie bei Hahn, dessen Brett ziemlich brannte, nachdem die Partie hin und her wog konnte er in etwas schlechterer Stellung ebenfalls den Remishafen ansteuern. Mika feierte eine glänzende Premiere, nahm seinem Gegner früh eine Figur ab und verwerte diese zum 3:3-Ausgleichstreffer!! Zu diesem Zeitpunkt nach über drei Stunden Spielzeit wurde dann in Viktors Partie der erste Bauer dieser Partie getauscht…  

Wolfgang sorgte dann in für die Außenstehenden recht komplizierter Stellung mit ziemlich wenig Zeit mit viel Ruhe und Können dafür, dass sein Gegner sich geschlagen geben könnte und krönte damit seine glänzende Saison als Topscorer mit 7,5 Punkten aus 9 Partien – 4:3!!

Nun hing alles an Viktors Partie. Sein Endspiel mit Doppel-Turm und 5 Bauern gegen Turm+Läufer+ 6 Bauern versprach spannend zu werden, zumal sein Gegner natürlich voll auf Gewinn spielte. Viktor konnte aber alle gegnerischen Bemühungen abwehren, seinerseits erst einen Bauern gewinnen, um dann in ein Turmendspiel mit Mehrbauern abzuwickeln, was um kurz vor Mitternacht dafür sorgte, dass sein Gegner das Remisangebot nicht ablehnen konnte. Viktor verzichtete auf Gewinnversuche, um den Mannschaftssieg perfekt zu machen – das ist Teamgeist!! 

Also, Punktlandung, wieder 4,5:3,5 - unserer Bastion WG hielt erneut und sorgt dafür, dass wir am Ende der Stadtligasaison der beste Nichtaufsteiger sind!!! 

Eine wirklich rundherum erfreuliche Saison ist somit Geschichte, wir machten insgesamt 13:5 Mannschaftspunkte. Eine herzliche Gratulation geht an den Aufsteiger unserer Staffel, Union Eimsbüttel, gutes Gelingen in der Landesliga – ausgenommen natürlich das Match gegen SKJE 1!! 

Noch ein bisschen was Statistisches:

 Also, der Käptn dankt für eine problemlose Saison, danke für die wirklich fast immer schnellen Rückmeldungen aller, ob sie spielen können oder nicht. Und danke an unseren Chefaufbauhelfer Hendrik, der unermüdlich bei den Heimkämpfen mit anpackte.

 

Schon jetzt steigt die Vorfreude auf die Saison 2010 ;-)

 P.S. Hier noch die sehr schön anzusehende Abschlusstabelle der Stadtliga A:

 

 1. Union Eimsb.               9 46½:25½      15- 3
2. SKJE II                         9 39½:32½      13- 5
3. FC St. Pauli II               9 43½:28½      12- 6
4. Barmbek                       9 42 :30           12- 6
5. Hamburger SK VI         9 40½:31½      11- 7
6. NTSV                           9 36½:35½      10- 8
7. Königsspringer III         9 37 :35            8-10
8. Schachfreunde II           9 33½:38½       7-11
9. SF Sasel                        9 20½:51½       1-17
10. SC Diogenes III           9 20½:51½       1-17
 

Runde 8

Knappe Niederlage beim NTSV

 
Das war mal wieder kein Wettkampf für schwache Nerven - dieses Mal allerdings mit einem nicht so guten Ende wie ansonsten in dieser tollen Saison. Doch der Reihe nach - Mark musste kurzfristig passen, dafür sprang Thomas dankenswerterweise das dritte Mal in dieser Saison ein - wieder einen Tag vor dem Match, solche Reservespieler braucht man!!
 
Der Wettkampf lief dann irgendwie unrund. Bei Viktor und Thomas waren schnell Bauern verschwunden, bei Peter kurze Zeit später auch und Isi kam gar nicht aus dem Quark. Vier wirklich nicht schön anzusehende Partien...
 
Wolfgang spielte dagegen erneut groß auf und konnte einen recht schnellen Punkt gegen Türk einfahren!! Und auch Matthias Gegner hätte lieber das Kurzremisangebot annehmen sollen, so wurde er nämlich nach allen Regeln der Kunst überspielt ;-)
 
Und auch Daniel konnte seine Riesen-Saison fortsetzen und selbst in Zeitnot glänzend weiterspielen - 3 Klasse-Partien, drei Punkte. Zu diesem Zeitpunkt waren allerdings die Lichter bei Isi und Viktor schon ausgegangen, und da sich Mick im Turmendspiel gegen den traditionell zähen Brocken Putzbach mit einem Remis begnügen musste, führten wir zum Beginn der 5. Stunde mit 3,5:2,5.
 
Doch der Blick auf die Partien von Peter und Thomas sagte den Beteiligten: Das wird heute nichts mit einem Mannschaftspunkt, zu schlecht waren beide Endspiele, jeweils mit 2-3 Minusbauern. Bei Peter ging dann auch alles seinen Gang und er musste sich geschlagen geben. 
 
Bei Thomas hingegen sollte ein kleines bis mittelschweres Schachdrama folgen, dass die Welt seit dem schon jetzt historischen einzügigen Matt von Kramnik nicht mehr gesehen hat. Nach Thomas heldenhaftem Versuch, den gegnerischen König übers Brett zu treiben und irgendwie in ein Dauerschach zu zwingen war die Jagd eigentlich vorbei, doch statt sich final in Sicherheit zu begeben zog der weiße König auf das Feld d8... die Fans schauten gebannt aufs Brett, Unruhe machte sich breit auf Seiten des NTSV, denn plötzlich gab es die Chance der Chancen - Db4 nach f8 nebst Matt, doch wie sagten schon ganz große Schachspieler: Die schwierigsten Züge sind diagonale Damenrückzüge - so auch dieses Mal, es folgte Db6 , und erneut machte sich Unruhe breit, aber dieses mal auf unserer Seite ;-) Was folgt war dann klar, kurz darauf folgte Thomas Aufgabe und die Tatsache, dass wir als Mannschaft gewinnen und eben auch als Mannschaft verlieren - und dass es sich dann bei allem Ehrgeiz doch "nur" um ein Spiel bzw. Sport handelt - deshalb: Kopf hoch vom ganzen Team - Thomas!!
 
Die Saison bleibt trotzdem hervorragend und wir sollten uns im finalen Match gegen die Schachfreunde punktetechnisch noch mal belohnen!!

 

Runde  7

Mit Bayern-Dusel zum Sieg gegen Diogenes

 

Nach den drei Galavorstellungen gegen die Top-Teams in den Runden 4-6 erwarteten wir nun zum Heimspiel den Tabellenvorletzten SC Diogenes, uns zwar deren dreitte Mannschaft. Und eigentlich kam es, wie es kommen musste - wir passten uns erneut dem Niveau der Gegner an, war das in den vorherigen Runden Grund dafür, groß aufzuspielen, kamen wir dieses Mal mehr schlecht als recht in den Wettkampf rein.

Es ging schon damit los, dass Armin am Spieltag um 16.30 Uhr krankheitsbedingt absagte, glücklicherweise war Wolle sofort bereit, einzuspringen, hervorragender Einsatz!!!

 Spieler des Tages wurde dann im Kampf ganz schnell Mark. Dessen Gegners Handy klingelte eine Viertelstunde nach Spielbeginn, Mark verzichtete aber auf die Reklamation auf den Punkt und ließ die Partie weiter laufen - Fair geht vor im SKJE - es lebe der Sport und in die Tonne mit unsinnigen Anweisungen!!!

Irgendwie schien uns diese Aktion aber dann doch zu lähmen, Viktor machte relativ zügig Remis, einzig Wolfgang konnte vollauf überzeugen und nach zwei Stunden den ganzen Punkt einfahren. Aber beim Rundgang durch den Spielsaal gab es eigentlich keine weiteren guten, sondern eher kritische Partien zu bestaunen. Den Punkt teilten dann Mick und Mark, während Peters Gegner einfach mehr durchblickte und den Ausgleich schoss.

Thomas brachte uns dann erneut in Führung, nachdem sein jungen Gegner ein Remisangebot ablehnte, nahm Thomas Maß und gewann zielstrebig. Nachdem Isi seine desaströse Diogenes-Bilanz (noch nie gewonnen) mit einer weiteren hochverdienten Null ausbaute stand es 3,5:3,5 und die Partie von Last-Minute-Transfer Wolle musste die Entscheidung bringen. Im Turm-Leichtfiguren-Endspiel verlor Wolle erst seinen Mehrbauern, im dann entstandenen Turmendspiel mit 3 gegen 3 Bauern verlor der Gegner aber vor allem den zeitlichen Überblick und um kurz nach Mitternacht fiel die Platte und wir hatten 4,5:3,5 gewonnen - nach einer doch mehr als durchwachsenen Vorstellung ;-) Im Fußball würde man nun vom Bayern-Dusel sprechen!!!

 Die Tabelle nach der 7. Runde sieht ausgesprochen positiv aus, mit einem Sieg in Runde 8 beim NTSV könnten wir sogar zwischenzeitlich die Tabellenführung erobern und den Druck auf Union erhöhen - dafür wird aber eine deutliche Leistungssteigerung nötig sein :-)

 

Auf einen schönen Saisonausklang!!

Euer Isi

P.S. Hier - weil es so schön ist - die Tabelle der Stadtliga A nach der 7. Runde:

 

1. Union Eimsb.            7 35½:20½  12- 2
2. SKJE II                    7 31½:24½  11- 3
3. Barmbek                  7 33½:22½   9- 5
4. Hamburger SK VI   7 29½:26½   9- 5
5. FC St. Pauli II          7 31 :25    8- 6
6. NTSV                       7 30 :26    8- 6
7. Königsspringer III  7 29 :27    6- 8
8. Schachfreunde II     7 25½:30½   5- 9
9. SC Diogenes III      7 18 :38    1-13
10. SF Sasel                 7 16½:39½   1-13

 

 

Runde 3

Niederlage beim HSK

 
Beim HSK gab es in dieser Stadtligasaison leider nichts zu holen. Am Ende unterlagen wir mit 3:5 und mussten die erste Niederlage im Jahr 2009 einstecken.

 

Mit den Starteinkäufen Paul, Thomas, Peter W. und Birger gingen wir quasi als SKJE 2 - SKJE 5 in den 3. Saisonwettkampf.
 
Und dieser sollte nicht schlecht beginnen. Ömö fand den Weg mit einem kleinen Schlenker über das Wilhelm Gymnasium und Wolfgang fand schnell den richtigen Weg auf dem Brett und brachte uns nach etwas mehr als 2 Stunden in Führung.
 
Thomas übersah dann aber leider einen Figurenverlust und musste kurz darauf die Segel streichen. Isi verpasste die ein oder andere Möglichkeit, nach seinem Springeropfer für interessante Verwicklungen zu sorgen und musste nach zuvor 11 niederlagenfreien Stadtligaeinsätzen mal wieder eine Null eintragen. Und auch bei Ömö sah es zwischenzeitlich richtig gut aus, bevor er drei zu wenig aktive Züge in Folge einstreute und dadurch die gegnerischen Schwerfiguren die Kontrolle übernahmen - 1:3.
 
Paul musste sich einem Dauerschach beugen und bei Birger lief die Partie auch an ihm vorbei, so dass es bereits vor der ersten Zeitnot 1,5:4,5 stand und der Wettkampf verloren war.
 
Mick musste dann zu allem Überfluss auch noch seinem durchaus alkoholgeschwängerten Gegner ein Remis zusprechen, während Peter eine blitzsaubere Partie sicher nach hause fuhr - so dass es am Ende dann 3:5 stand. Ein Wettkampf, in dem sicherlich mehr drinnen gewesen wäre - aber so ist es halt im Sport ;-)
 
Bereits in 1,5 Wochen haben wir in Barmbek die Chance, dieses Mal an krasser Außenseiter, die nächsten Punkte für den Klassenerhalt einzufahren - auf gutes Gelingen!!

 

Runde 2

Knapper Sieg gegen Königsspringer

 
In der zweiten Runde erfightete sich SKJE 2 einen ganz wichtigen Sieg gegen den Dauerrivalen Königsspringer 3 und erspielte sich dadurch zwei ganz wichtige Mannschaftspunkte im Kampf um den Klassenerhalt in der Stadtliga. Schon der Blick in die Historie zeigte, dass es ein spannendes Match geben würde, denn in den letzten 11 Aufeinandertreffer beider Teams gab es folgende allesamt knappe Ergebnisse:
 
1994: 3,5:4,5
1995: 4,5:3,5
1996: 4:4
2000: 3,5:4,5
2001: 3:5
2002: 4,5:3,5
2004: 4:4
2005: 4,5:3,5
2006: 4,5:3,5
2007: 3,5:4,5
2008: 4:4
 
Zum Kampfverlauf: Für den gesperrten Mick und die verhinderten Mark, Ömö, Peter und Tobs gaben Wolle und Achim ihr Saisondebut in der Zweiten - danke für das Einspringen!
 
Nach einigen Irritationen, da Armin erst um 19:45 Uhr am Spielort ankam, startete ein traditionell erbitterter Fight der beiden Mannschaften und schnell wurde klar, dass an diesem Freitag  Kleinigkeiten den Ausschlag geben würden. Armin erreichte eine gute Stellung, während Achim einer geballten Wolga-Schwerfigurenmacht im Endspiel gegenüber saß - an den anderen Brettern konnten in den ersten drei Stunden kaum Vorteile erzielt werden. Daniel, in dessen Partie sich nicht ganz so viel Spannendes ereignete, teilte den Punkt ebenso wie Matthias, der sich auch aus Fürsorge für seinen Gegenüber, der permanent hustete und an diesem Abend sicherlich nur an einen Ort der Welt - nämlich sein Bett - und eben nicht ans Brett gehörte, einem frühen Remis  zustimmte.
 
Achim verlor schließlich sein Endspiel und so gerieten wir in Rückstand, bei Wolle kam mit recht knapper eine Punkteteilung zu Stande und Armin nutzte seinen frühen Quallen-Gewinn konsequent aus und glich für den SKJE aus - somit stand es vor der ersten Zeitkontrolle 2,5:2,5 bei unklaren Stellungen von Viktor uns Isi und minimalem Vorteil von Wolfgang an Brett 1. Isi hatte in der Zeitnot dann ziemliches Glück, dass sein Gegner einen Figurengewinn übersah.
 
Wolfgang bracht schließlich den kleinen Vorteil nach Hause und brachte uns das erste Mal in Führung. Isi verteidigte mit etwas Glück sein schlechteres Endspiel und Viktor war der Held des Abends, in dem er kurz nach Mitternacht sein Turmendspiel in den Remishafen überführen konnte und dem Team das 4,5:3,5 sicherte.
 
Gegenüber dem schmeichelhaften Auftaktsieg in Sasel war es klare spielerische Verbesserung und somit können wir nun recht entspannt zum nächsten Asuwärtsspiel beim HSK antreten, die in der ersten Runde ebenfalls die Königsspringer mit 4,5:3,5 bezwingen konnten - ein spannendes Match sollte also wieder garantiert sein :-).

 

 

Runde 1

Auftaktmatch - Hitzeschlacht in Sasel

 

Der Saisonstart ist gelungen, mit einem klaren 6:2-Sieg starteten wir in Sasel in diese Stadtliga-Saison und sind vorerst Tabellenführer.  

Ohne den landesligagesperrten Ömö und die verhinderten Tobs und Matthias, dafür aber mit unseren Star-Neueinkäufen Wolfgang und Viktor traten wir beim sympathischen Aufsteiger an. In einer Hitzeschlacht (bei Kampfbeginn vollaufgedrehte Heizungen, geschlossene Fenster) behielten wir am Ende einen kühlen Kopf, wobei es durchaus auch anders hätte enden können... 

In den ersten drei Stunden passierten nicht ganz so wesentliche Dinge auf den Brettern, dann sollte es aber Schlag auf Schlag gehen. Mark und Armin fuhren in sichere Remishäfen ein, während Mick seinen Vorteil stetig ausbaute und uns schließlich in Führung brachte. Knapp dahinter konnte Peter einen ganzen Punkt einfahren, den sicherlich nicht nur er als "sehr, sehr glücklich" einstufte, hatte er doch eigentlich ein eher schlechtes Endspiel auf dem Brett, aber ein Einsteller des Gegners beendete die Partie.  

Bei 3:1-Führung konnte Daniel dem Remisangebot locker einwilligen, da Wolfgang in schöner Souveränität eine gewonnene Stellung erarbeitet hatte, nachdem ganz lange noch alle Figuren auf dem Brett waren.  

Viktor konnte dann ebenfalls seinen Gegner auskontern, wobei auch er eine eher recht ungünstige Stellung zu verteidigen hatte.  

Isi remisierte schließlich nach einer an sich guten Partie, in dem er aber den Deckel nicht auf den Topf brachte. Kurios dabei sicherlich das Remisangebot zu einem frühen Zeitpunkt des Gegners, der in ziemlicher Lautstärke "Ich biete jetzt mal ein dynamisches Remis" in den Raum warf. Ebenfalls kurios war nach der Partie die Kurzanalyse, in der Isi aufgedeckt wurde, ein 5zügiges Matt übersehen zu haben, dadurch eine schlafarme Nacht verursacht wurde, bevor Fritz am nächsten Tag aufklärte, dass der angepriesene Gewinnzug zum sofortigen Verlust geführt hätte... Ja - so dicht liegen Freud und Leid im Schach beieinander. 

Zusammengefasst kann gesagt werden, dass wir die routiniertere Mannschaft waren, die am Ende doch ein wenig zu hoch den Sieg einfuhr. 

In den nächsten Kämpfen gibt es auf den Brettern bestimmt noch Steigerungspotential, freuen wir uns auf das Match in zwei Wochen gegen unsere ewigen Rivalen von Königsspringer 3.