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SKJE – Online Training (Martin Fischer)

 

Online Training ist ein neues Angebot für SKJE-Mitglieder (exklusiv). Es ist gedacht für all diejenigen Mitglieder des SKJE, die bereit und interessiert sind, Zeit und Aufwand in eine Verbesserung ihrer Spielstärke zu investieren. Mehr über die Grundidee, den Ablauf und die Voraussetzungen für eine Teilnahme in den folgenden Zeilen. Und das ist zugleich der erste Test, ob das für Dich das Richtige ist. Denn wenn Du die – zugegebenermaßen nicht gerade knappen – Ausführungen nicht durchstehst, dann wird wahrscheinlich auch das Training auch nicht das Richtige für Dich sein.

 

I. Wie wird es laufen

 

Das Online-Training besteht aus Trainingslektionen, die Du per E-Mail bekommst. Du bearbeitest die Aufgaben, schickst sie an den Verfasser der Übung zurück und dieser wertet die Lektion aus. Deine Antworten werden ausgewertet und Du bekommst ein individuelles Feedback. Nach einigen Lektionen solltest Du Dich mit Deinem Online-Trainer zusammensetzen und gemeinsam könnt ihr besprechen, mit welchen konkreten Trainingsmethoden Du weiterarbeiten kannst. Das Online-Traing soll darüber hinaus allerdings weiterlaufen.

 

II. Wieso überhaupt Online-Training

 

Nun kann man sich ja fragen, wieso gibt es überhaupt ein Online-Training? Wieso setzen wir uns nicht einfach – wie bisher üblich – am Spielabend zusammen und trainieren zusammen, das heißt lösen gemeinsam Aufgaben und analysieren. Nach meiner Auffassung gibt es einige Vorteile des Online-Training:

 

 

Das Online-Training soll allerdings weder das bisherige Training ersetzen noch den Spielabend überflüssig machen. Es ist ein zusätzliches Angebot an Mitglieder des SKJE, die sich noch ein bisschen schachlich betätigen wollen.

 

III. Voraussetzungen nicht technischer Art

 

Um am SKJE Online-Training überhaupt und sinnvoll teilnehmen zu können sollten folgende Voraussetzungen gegeben sein:

 

 

IV. Technische Voraussetzungen

 

 

Hinweis:

Ich bin auch Mitarbeiter der Firma ChessBase GmbH und so mag man diese Voraussetzungen als Werbung ansehen, aber die nachfolgende Erläuterungen verdeutlichen, weshalb die Programme notwendig sind, um die Aufgaben zu bearbeiten.

 

1.

 

Die einzelnen Lektionen kommen als Aufgabenblatt im pdf-Format und dazu als ChessBase-Datei im so genannten cbv-Format. Dieses Format gestattet es, eine Partie mit Anmerkungen zu versenden. Hier ein Beispiel an Hand der Lektion 01.

 

 

 

Die Lektion kommt per E-Mail. Angehängt ist eine cbv-Datei und eine pdf-Datei (fehlt im Beispiel).

 

2.

 

Durch einen Doppelklick auf die cbv-Datei wird das ChessBase Programm (Fritz, Rybka 3, ChessBase etc.) geöffnet. Es erscheint folgendes Bild:

 

 

 

3.

 

Durch einen erneuten Klick auf die Aufgabe, für welche die Lösung eingegeben werden soll, wird die Partie geöffnet. Es erscheint folgendes Bild, wenn auch mit kompletten Diagramm (das stellt mein paint-Programm hier  nicht sauber dar):

 

 

Nun kann die Lösung eingegeben werden (in diesem Fall 1.Df8+ Kxf8 2.Lh6+ Kg8 3.Te8+). Bei Eingabe der Lösung muss in Fritz (oder Rybka oder so) natürlich die Engine ausgeschaltet werden, da hier nicht die Fähigkeit von Fritz trainiert werden soll, sondern eure.

 

 

4.

 

Nach Eingabe der Lösung muss die Partie gespeichert werden, in diesem Fall durch die Tastenkombination Strg+R.

 

 

5.

 

Nach dem endgültigen Abschluss der Lektion, das heißt nach bearbeiten sämtlicher Aufgaben und speichern der Lösungen nebst Varianten und Anmerkungen, muss die dann überarbeitete Datenbank wieder in ein cbv-Format verwandelt werden. Denn nur in diesem Format werden die Anmerkungen mit übermittelt und es wird dem Trainer möglich gemacht, die Lösungen zu öffnen, Anmerkungen zu den Lösungen zu machen und auf diese Weise dem Schüler ein individuelles Feedback zu geben.

 

6.

 

Das Erstellen einer Datei im cbv-Format erfolgt unterschiedlich, je nachdem, ob man mit Fritz oder ChessBase arbeitet.

 

 

a.

 

In ChessBase erfolgt dies wie folgt:

 

 

Die Datei wird markiert und mittels der Tastenkombination Strg+Z in eine cbv-Datei umgewandelt, die dann als Anhang zu einer E-Mail versand werden kann.

 

b.

 

In Fritz (oder Rybka) muss die Datenbank geöffnet sein

 

 

und dann mittels der Tastenkombination Strg+Z in eine cbv-Datei umgewandelt werden.

 

V. Das Training selbst

 

Das Training selbst beschäftigt sich vornehmlich mit dem Mittelspiel und folgt einem roten Faden, der durch die einzelnen Lektionen geht. Zwischendurch werden aber auch immer wieder Endspiellektionen eingestreut und interessante Partien ausführlich besprochen.

 

Jede Lektion besteht aus 18 Kombinationsaufgaben von ansteigendem Schwierigkeitsgrad und ohne eine bestimmte Themenzuordnung. Dann folgen Aufgabe zum Schwerpunkt der Lektion, so dass am Ende ca. 30 bis 40 Aufgaben von leicht bis sehr schwer zusammenkommen.

 

VI. Für wen ist das Training geeignet

 

Die Aufgaben einer Lektion haben einen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad. Insofern ist für jeden etwas dabei. Aber durch die individuelle Antwortmöglichkeit hoffe ich, das Training für jeden vernünftig gestalten zu können. Für Einige werden die Aufgaben sicherlich harte Nüsse sein, aber dann muss man halt so gut arbeiten wie möglich, auf die Antwort mit weiteren Hinweisen warten und dann noch einmal ran. Das ist im Prinzip nicht anders als beim Training von Angesicht zu Angesicht.

 

Ja, ich will mitmachen und bitte um Übersendung der Lektion 01.

 

Ich habe noch weitere Nachfragen und bitte um Erläuterungen.

 

VII. Leseprobe

 

Nun, niemand will die Katze im Sack kaufen - obwohl hier von kaufen nicht die Rede sein  kann, schließlich das Training kostenlos. Aber damit jeder weiß, worauf er sich einlässt, hier ein Auszug als Lektion 01 als Leseprobe.