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An der Hamburger Meisterschaft 2010 nehmen drei Spieler vom SKJE
teil. Die Meisterschaft wird in der Zeit vom 22. Mai 2010 bis zum 30. Mai 2010
ausgetragen. Spielort ist die Schule Fraenkelstraße in Barmbek. gespielt wird in
vier Klassen, jeweils neun Runden Schweizer System. Zuschauer und Fans sind
willkommen. Alle Ergebnisse, inklusive kurze Berichte über die ienzlnen Runden,
können verfolgt werden auf der
Webseite des Hamburger Schachverbandes.
| Christoph Schroeder | Mikas Seidel | Hermann Funke |
| Meisterklasse | A-Gruppe | B-Gruppe |
| Chevelevich, 2444, 1/2 | Bahr, 1629, 1/2 | Malicki, 1298, 0 |
| Jacoby, 2146, 1/2 | Zippert, 1751, 1 | Stolzenwald, 1369, 1/2 |
| Rosman, 2252, 1/2 | Lochmann, 1759, 0 | Ziege, 1108, 1 |
| Schiele, 2045, 1 | Keuneke, 1594, 1/2 | Kibilka, 1339, 1/2 |
| Reddmann, 2241, 1/2 | Xin, 1685, 1 | Frackowiak, 1378, 0 |
| Dr. Hochgräfe, 2344, 1 | Glodowski, 1793, 1/2 | Garbe, 1137, 0 |
| Bracker, 2274, 0 | Hein, 1836, 1 | Evers, 1468,0 |
| Bente, 2191, 1/2 | Tscherepanov, 1735, 0 | Mattiat, 1500, 0 |
| Förster, 2100, 1/2 | Kempe, 1752, 1 | Kock, 1401, 0 |
In der Meisterklasse spielte Christoph ein solides und erfolgreiches Turnier. An Nr. 10 gesetzt wurde er am Ende Sechster und dürfte auch einige DWZ-Zähler dazu gewonnen haben. Christoph spielte, wie schon aus der Landesliga gewohnt, recht sicher. Die hohe Anzahl von Remisen mag ein Anschein dafür sein, dass er etwas zu sicher gespielt hat. Aber das täuscht. das Feld ist halt stark und die Gegner kippen nicht gleich um, nur weil mal eine kleine Brise fehlt. Christoph spielte überwiegend längere Partien und konnte vor allem auch durch gute Endspielergebnisse überzeugen.
Hamburger Meister wurde Frank Bracker vom Hamburger SK, der fünf Partien gewann und viermal Remis spielte und damit das Feld sicher im Griff hatte. Immerhin hatte er auf den Zweiten, Dr, Hauke Reddmann, einen ganzen Punkt Vorsprung und führte das Feld eigentlich von Anfang an. Er darf nun im kommenden Jahr Hamburg auf der Deutschen Meisterschaft vertreten.
In der A-Klasse spielte Mika Seidel ebenfalls ein gutes Turnier. Er erzielte 5,5 Punkte und wurde, an Nr. 11 gesetzt, Fünfter. Ihm gelang es auch den Sieger der A-Klasse, den Barmbeker Stefan Hein, in die Schranken zu weisen und den ganzen Punkt mitzunehmen. Auch Mika dürfte bei diesem Turnier ein paar DWZ-Zähler mitgenommen haben. seine stärkste Phase des Turniers war sicherlich die zweite Hälfte, nachdem er sich in der ersten Hälfte warm gespielt hatte. Wäre die vermeidbare Niederlage in der achten Runde nicht gewesen, dann wäre auch noch mehr drin gewesen. Aber auch so gibt es keinen wirklichen Anlass zur Klage.
In der B-Gruppe konnte Hermann aus den ersten vier Runden 50% machen, ehe der Alptraum begann. Mit fünf Niederlagen en suite gibt es hier nur ein Fazit: Schwamm drüber und vergessen. Shit happens.